Wenn eine Person einen plötzlichen Herzstillstand hat, können sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen Leben retten. Jeder kann und sollte diese durchführen. Das ist die Botschaft der Kampagne „100 Pro Reanimation“, die vom 22. bis 26 September 2014 auch in Stadt und Landkreis Bayreuth durchgeführt wird.

Ziel der Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e. V. (BDA) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) ist es, das Bewusstsein für die lebensrettenden Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen und über die lebensentscheidenden Sofortmaßnahmen zu informieren. Der plötzliche Herztod ist mit schätzungsweise 80.000 bis 100.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jeden kann es treffen. Die Betroffenen sind auf schnelle Hilfe angewiesen. Doch die Bereitschaft von Laien, Wiederbe­lebungsmaßnahmen nach einem plötzlichen Herzstillstand durchzuführen, ist in Deutschland mit 15 % im internationalen Vergleich alarmierend niedrig. Gründe dafür sind oftmals die Angst, etwas falsch zu machen und eine unzureichende Ausbildung in Erster Hilfe. Dabei sind die Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen einfach. Man kann dabei nichts falsch machen. Der einzige Fehler ist, nichts zu tun. „Prüfen, Rufen, Drücken“ lautet die Devise: Prüfen, ob die bewusstlos zusammen­gebrochene Person noch reagiert und atmet. Unter 112 den Rettungsdienst rufen. Fest, mindestens 100-mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. Diese Maßnahmen verdoppeln bis verdreifachen die Chance, dass der Betroffene überlebt.
Eine Woche lang fahren Ausbilder unseres Kreisverbandes durch die Region um auf die Wichtigkeit von Wiederbelebungsmaßnahmen hinzuweisen.

Alle Aktionen der Aktionswoche „Ein Leben retten.
100 Pro Reanimation“ 2015:

Prüfen, Rufen, Drücken!

Reanimationstraining Rathaus 201

„Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ 2015 Aktionswoche zur Reanimation vom 19.09. bis zum 26.09. Im Zuge der Aktionswoche „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation.“ fand gestern ein öffentliches Reanimationstraining im Rathaus I in Bayreuth statt. Ziel der Aktionswoche ist es auf die Wichtigkeit, aber auch auf die einfache Durchführbarkeit von Wiederbelebungsmaßnahmen hinzuweisen. Die Ausbilder des Kreisverbandes Bayreuth informierten ausführlich über den Ablauf einer Wiederbelebung (mit und ohne Defibrillation) und forderten Passanten auf, selbst einen Reanimationsversuch zu wagen. Einfache Wiederbelebungsmaßnahmen sind nicht schwierig und können von jedem durchgeführt werden. Die öffentlichen Reanimationsübungen im Rahmen der Aktionswoche „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ sollen den Passanten auch die Chance bieten, in aller Ruhe die Maßnahmen zu lernen und zu üben, die im Notfall Leben retten können.

AED-Infoveranstaltung in Troschenreut

Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ 2015 Aktionswoche zur Reanimation vom 19.09. bis zum 26.09. Der plötzliche Herztod ist mit Schätzungsweise 80.00 bis 100.000 Fällen pro Jahr ein der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Bei einem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Sekunde. Schnelle Hilfe ist hier gefragt. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Gemeinden, Notrufkästen mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) an zentralen Plätzen anzubringen. Die Aktion „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ will den Menschen ins Bewusstsein rufen, wie einfach und wie wirksam, auch die von Laien durchgeführten Methoden der Wiederbelebung sein können. Im Zuge der Woche der Wiederbelebung wurde von Harald Saß, Mitarbeiter der ILS Bayreuth/Kulmbach, deshalb eine AED-Informationsveranstaltung in Troschenreuth, bei Pegnitz, ausgerichtet. AED-Instruktor Karl Bernet vom BRK-Kreisverband Bayreuth und Dr. Stefan Eigl, ärztlicher Leiter des Rettungsdienste Bayreuth, informierten die Anwesenden ausfürhlich über die Methoden der Reanimation und der Defibrillation mit Hilfe von AED-Geräten.

BRK-Ferienfreizeit 2014
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